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.........meine Philosophie

Für mich hat Hundezucht nichts zu tun mit Geld verdienen, ganz im Gegenteil! Bevor ein Hund überhaupt zur Zucht zugelassen wird, lässt man bereits ein kleines Vermögen liegen! Folgende Test's sind für eine Zuchtzulassung nötig:

- Hüften
– Ellbogen
– BAER (Ohren)
– prdc-PRA DNA-Test und PLL freiwillig
– CERF, jährlicher klinischer Augenuntersuch
– Wesenstest
– SKG-Leistunsprüfung
– Formwertnote durch Spezialrichter

Seit 2014 lassen wir die Rücken auf die Erkrankung DISH untersuchen

Wenn nun die Hündin all diese Tests bestanden und erfüllt hat, gilt es die Läufigkeit abzuwarten. Vorher natürlich macht man sich über einen passenden Deckrüden Gedanken. Je nach Zuchtziel wird nun also in akribischer Detektivarbeit ein passender Rüde ausgesucht. Nun züchte ich eine Rasse, die immer noch relativ selten ist, der Genpol aber ziemlich dicht. Das heisst, dass sich die Suche auf ganz Europa erstreckt. Ich lege grösseren Wert auf die Gesundheitswerte, den Körperbau und das Wesen, weniger auf Ausstellungserfolge. Leider preisen sehr viele Deckrüdenbesitzer ihre Hunde mit den Ausstellungspokalen an. Fragt man dann nach den Gesundheitswerten und nach Röntgenbildern wird es oft schon schwierig. Röntgenbilder darum, weil nicht in jedem Land gleich seriös ausgewertet wird und weil DISH nicht von jedem Tierarzt erkannt, sondern oft mit Spondylose verwechselt wird. Natürlich ist auch das intensive Studium von Stammbäumen wichtig. Auch da wird es schwierig, wenn ein einzelner Deckrüde bereits unzählige Hündinnen gedeckt hat und nachher fast auf jedem Stammbaum vorkommt. Ohne die Hilfe von Züchterkollegen würde ich wahrscheinlich etwas anstehen aber dank der Hilfe von Eva Holderegger, die praktisch jeden Cattle Dog auf dem europäischen Kontinent und darüber hinaus kennt, macht das sogar Spass ;-)! 

Also man kann sich ja nun schon denken, dass es praktisch unwahrscheinlich ist, den passenden Kandidaten im Nachbardorf zu finden!  Somit bin ich bei meinem ersten Wurf über 500 km zum Deckrüden gefahren! Dass man diesen Aufwand nicht umsonst betreibt, besucht man im Vorfeld einige Male die Reproduktionabteilung im Tierspital um das Progesteron zu messen. Erst wenn die grünes Licht geben, fährt man los! Trotz allem hat man natürlich keine Garantie, dass es auch klappt und die Hündin aufnimmt. Aber umso grösser ist die Freude, wenn doch!

 

Welpeninteressenten möchte ich natürlich sehr gerne persönlich kennenlernen, am besten, bevor die Welpen auf der Welt sind. Ich platziere keine Welpen zu Vollberufstätigen (ausser er kann mit zur Arbeit) und keiner meiner Welpen wird in einem Zwinger leben! Familienanschluss ist ungemein wichtig, wie so vieles andere......