Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 Hundeernährung:

Cheeksvalley's PepperCheeksvalley's Pepper

Seit seinem dritten Lebensjahr leidet Doran unter einer chronischen Gastritis. Ursache unbekannt, unheilbar! Diese Tatsache hat mich, wie viele andere Hundehalter in ähnlicher Situation veranlasst, mich mit der Hundeernährung einmal etwas intensiver auseinanderzusetzen. Erst einmal dachte ich darüber nach, welche Ernährung die Natur für Hunde vorgesehen hat. Grundsätzlich stammt der Hund von Wolf ab und gehört zu den Fleisch- bzw. Beutetierfressern (Karnivoren). Diese unbestrittene Tatsache bringt es mit sich, dass der grösste Teil des Futters aus Fleisch (Muskelfleisch, Innereien, fleischige Knochen und Fellstücke) bestehen sollte. Wenn man sich dann mal die Mühe macht und die Zusammensetzung eines Hundefutters genauer unter die Lupe nimmt, wird man feststellen, dass dort in 95% der Fälle an erster Stelle eine Getreideart steht. Nach dem Futtermittelgesetz ist auch bei Hundefutter der Hersteller dazu verpflichtet die Zutaten, die am stärksten im Produkt vertreten sind, an erster Stelle aufzuführen. Wenn es aus artgerechter Sicht ganz schlimm kommt, stehen auch an den ersten beiden Stellen Getreidesorten, dann folgt mit Glück ein Fleischmehl und dann kommt häufig noch mal ein Getreide oder so etwas wie hydrolosiertes Pflanzenprotein oder Zellulose (was nichts anderes ist als ein billiges Füllmaterial, hergestellt aus Holz!). Die Frage ist hier angebracht, was eine solche große Menge an Getreide und Pflanzeneiweiß in einem Futter für einen Fleischfresser macht. Denn schliesslich geht es hier nicht um die Ernährung einer Kuh oder eines Pferdes.

Da Trockenfutter ein extrem industriell hergestelltes Futter ist, werden da kaum mehr natürliche Vitamine und Mineralstoffe enthalten sein, daher werden diese synthetisch zugeführt.

 Ich bin kein Freund von Trockenfutter, ich füttere es höchstens als Belohnung, aber nicht als Hauptnahrung. 

Ich sehe drei grosse Probleme in der Fütterung von Trockenfutter:

  • Kohlenhydrate (Getreide, Reis, Kartoffeln....) sind schon für Menschen in grösserer Menge ungesund, geschweige denn für einen Karnivoren. Durch eine mehrheitliche Fütterung von Getreide können Fehlgährungen und Durchfall entstehen, zudem sind sie empfänglicher für Magendrehungen und Parasitenbefall. Der Körper braucht doppelt so lang bis es verdaut ist und belastet so sämtliche Verdauungsorgane.
  • Die synthetischen Vitaminzusätze  sowie die Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und Farbstoffe können Auslöser für Futtermittelunverträglichkeiten sein. Zudem hat soviel Chemie in keiner Ernährung etwas verloren!

  • Wasser/Flüssigkeit:  Der Hund leidet dauerhaft unter Wasserentzug und da hilft auch Einweichen nicht, denn man müßte 90% der Fütterungsmenge noch einmal mit Wasser auffüllen. Der Wasserbedarf eines mit Trockenfutter gefütterten Hundes liegt bei 40-50ml / kg Körpergewicht – das wäre ein zusätzlicher Wasserbedarf von 1l bei einem 20 kg Hund. Nierenprobleme sind vorprogrammiert!

Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass die Fütterung von rohem Fleisch den Parasitenbefall (Kokzidien) begünstigt, da in der Fleischindustrie heute eher Quantität statt Qualität herrscht.

Ich füttere entweder frisch (Fleisch gekocht) oder meine Hunde erhalten Aktivdog. Dieses Futter hat mich überzeugt!